„delivering FSC® certification services in association with SCS Global Services“

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Forest & Resources Management International

WILDSCHÄDEN

Selten kommt es zur Anmeldung und zu finanziellem Ausgleich von Wildschäden im Wald. Der Grund dafür ist in unserem jagd- und forstrechtlichen System zu suchen. Personen, die für die Wildschäden gerade stehen müssten, sind oft diejenigen, die die Schäden (und die Schadenshöhe) bestimmen. Wir bieten Wildschadensgutachten als neutrale Gutachter an, denen weder jagdliche noch forstwirtschaftliche Interessen den Blick ablenken

 

REFERENZEN

ZAKRZEWSKI, M. (1997): Terminaltriebverbiss durch Hasen an Buchenvorbau im Kontext der Umwandlung labiler Fichtenbestände in laubholzreiche Mischwälder. Staatliches Forstamt Titisee-Neustadt, 8 S. Die Fichtenbestockung im Schwarzwald soll von 50% künftig auf 30% reduziert werden. Dagegen will man den Anteil der Buche (derzeit 12%) auf 21% erhöhen. Während der Verbiss an gepflanzten jungen Buchen durch die Schalenwildarten durch verstärkten Abschuss abnahm, misst man dem Hasenverbiss eine große Bedeutung für die Entwicklung der Vorbauten bei.

 

Im Staatswald bei Hinterzarten (Feldberggebiet, Südschwarzwald) wurde der Zustand von Buchenkulturen unter besonderer Berücksichtigung des Hasenverbisses erfasst. Im Ergebnis stellt der Hasenverbiss auf den untersuchten Flächen einen erheblichen Schadensfaktor dar, da er bereits in fünf von neun Flächen Werte von über 50% erreichte. ZAKRZEWSKI, M. (2001): Wildschäden durch Rehe an Forstkulturen im Gemeindewald Iffezheim. Gemeinde Iffezheim, 33 S.

 

Im Auftrag der Gemeinde Iffezheim in der Oberrheinebene wurde eine Aufnahme des Rehwildschadens (Verbiss und Fegen) in drei Jagdbezirken durchgeführt. Dazu wurde eine Stichprobeninventur im Zweimannverfahren für die Kulturflächen entwickelt. Die Hochrechnung aus den erhobenen Stichproben ergab einen wildschadensbedingten Ausfall von etwa 25% der gepflanzten Bäumchen. Linde, Buche und Kirsche mit jeweils über 60% sind dabei die am stärksten geschädigten Baumarten.

 

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